Pressemitteilungen

Gut integriert, Ausbildungsvertrag, Abschiebung?

Breite Proteste gegen die geplante Abschiebung von Issa K. nach Sierra Leone

Issa K. kam mit dem Protest von Geflüchteten aus Sierra Leone nach München. Im Oktober 2021 sollten in München Anhörungen durch eine sierra-leonische Delegation stattfanden, um Abschiebungen von Geflüchteten zu ermöglichen. Aus ganz Bayern wurden Geflüchtete aus Sierra Leone vorgeladen. Doch statt mit der Kommission zu sprechen, fanden sich die Geflüchteten zum Protest zusammen. Ein Protestcamp wurde eingerichtet, dass nach mehreren Stationen auf dem Georg-Freundorfer-Platz im Westend einen Standort fand.

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Mit Sicherheit Verfassungsbruch: Wohnungslosigkeit und Verelendung verhindern!

Gemeinsame Pressemitteilung von PRO ASYL und den Landesflüchtlingsräten

Anlässlich ihrer Herbsttagung in Erfurt fordern PRO ASYL und die Landesflüchtlingsräte die Bundestagsabgeordneten auf, das sogenannte Sicherheitspaket abzulehnen. Auch nach den jüngsten Änderungen gilt: Die für bestimmte Gruppen von Geflüchteten vorgesehene Streichung von Sozialleistungen steht im klaren Widerspruch zur Verfassung.

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Da ginge sehr viel mehr!

Die Integration Geflüchteter in den bayerischen Arbeitsmarkt krankt am Abschiebedruck, kritisiert der Bayerische Flüchtlingsrat

Bayern im September 2024: Ein Geflüchteter aus Sierra Leone hat im vorherigen Jahr eine schulische Ausbildung zum Pflegehelfer angefangen. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, im Anschluss könnte der Schüler eine aufbauende Ausbildung zur Pflegekraft aufnehmen oder in der Pflege arbeiten. Das erste Jahr der Ausbildung hat der Schüler bereits erfolgreich bestanden. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Doch statt in den Urlaub kommt der Schüler in Abschiebehaft. Die Polizei nimmt den Mann fest und schiebt ihn am 16.08. nach Sierra Leone ab.

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27 Organisationen appellieren eindringlich an die Bundesregierung: Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in aktueller Asyldebatte verteidigen!

In einer Zeit von sich überbietenden rechtswidrigen Vorschlägen und populistischen Ultimaten mahnen 27 Menschenrechtsorganisationen, Wohlfahrtsverbände und juristische Organisationen alle demokratischen Parteien, für die Werte unserer Gesellschaft einzustehen: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.

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